Regulierung

Crowdinvesting: Digitale Agenda vs. Kleinanlegerschutz?

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 27.08.2014 – Der Crowdinvesting-Vermittler Companisto meint, die neue Regulierung würde einen Medienbruch bedeuten. Allerdings bleibt Companisto das Argument schuldig, welche negativen Wirkungen ein vom Kleinanleger händisch zu unterzeichnendes Formular hätte: “Einer der größten Kritikpunkte der Verbände ist, dass Investments auf Crowdinvesting-Plattformen zukünftig nicht mehr online abschließbar sein sollen. Der Entwurf des Kleinanlegerschutzgesetzes sieht vor, dass Crowdinvestoren ab einem Betrag von 250 Euro ein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) ausdrucken, händisch unterschreiben, frankieren, zur Post bringen und an die Crowdinvesting-Plattform schicken müssen, bevor ihr Investment in ein Startup wirksam sein soll. Ein elektronisches Verfahren soll dabei nicht…

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FUNDSTERS begrüßt Kleinanlegerschutz

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 11.08.2014 – Der kontrovers aufgenommene Entwurf eines strengeren Gesetzes zum Schutz von Kleinanlegern wird von FUNDSTERS ausdrücklich begrüßt. Die Crowdinvesting-Plattform schreibt: “Der Crowdinvesting-Markt in Deutschland hat lange Zeit keine spezielle Regulierung erfahren. Viele Plattformen konnten sich der Kontrolle der Aufsichtsbehörde (BaFin) durch spezielle Vertragsgestaltungen, wie zum Beispiel partiarische Nachrangdarlehen, entziehen und somit für ihre Startups die Erstellung kostenintensiver Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte umgehen. Dies wird sich im Rahmen des verabschiedeten Maßnahmenpakets zur Stärkung des Schutzes von Anlegern nun ändern, da zukünftig die Gesetze auch bei derartigen Formen greifen sollen. FUNDSTERS hat von Anfang an auf ein…

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Regulierung des Crowdinvesting: Welches Interesse hat der Verband?

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 08.08.2014 – Crowdinvesting-Plattformen befürchten rückläufige Erlöse, Startups verlieren eine unbürokratische Finanzierungsquelle und staatliche Aufsichtsbehörden möchten Kleinanleger besser schützen. Drei verschiedene Interessenlagen. Auf wessen Seite steht das German Crowdfunding Netzwork (GCN)? In seiner aktuellen Stellungnahme kommt das GCN zu folgendem Ergebnis: “Wir halten den vorliegenden Entwurf für nicht tragbar und erwarten, dass sowohl Exekutive als auch Legislative an dem Entwurf noch Änderungen vornehmen, um die Crowdfunding-Branche in Deutschland nicht zu gefährden. Dazu gehört: Ausweitung der Bereichsausnahme für Crowdfunding-Plattformen auf alle Formen der Finanzierung, insbesondere auf Stille Beteiligungen und Genussrechte. Erhöhung der Schwelle für die…

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Crowdinvesting: Regelungslücken schließen?

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 06.08.2014 – Würde ein Kleinanleger auf die Idee kommen, einen Teil seines Ersparten in partiarische Nachrangdarlehen zu investieren? Wohl kaum. Schon die ungelenke Bezeichnung dieses Finanzierungsinstruments schreckt ab. Würde ein neu gegründetes Unternehmen seinen nahezu gesamten Kapitalbedarf bei einer unabhängigen wirtschaftlichen Betrachtungsweise als rückzahlbares Darlehen aufnehmen? Sicher nicht, denn die Fälligkeitstermine wären wie ein Damoklesschwert für das Startup, das in den Anfangsjahren nicht einmal wissen wird, wo es das Geld zur Finanzierung des Geschäftsbetriebs hernehmen soll. Warum werden trotzdem die meisten Startups, die sich für die noch junge Finanzierungsform des Crowdinvesting entscheiden, durch…

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Crowdinvesting: Kontroverse um Kleinanlegerschutz

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 05.08.2014 – Wirksamer Schutz vor Vermögensverlusten oder bürokratische Hürde für junge Unternehmen? Die meisten Stellungnahmen sind eher oberflächlich: Seedmatch.de 05.08.2014 In Zukunft können Gründer oder Projektbetreiber per Crowdfunding de facto maximal 1 Mio. Kapital einsammeln. Das heißt auch: Keine Anschlussfinanzierungen mehr, wenn diese Summe bereits ausgeschöpft und noch nicht vollständig getilgt wurde. Unsere Meinung: Diese vorgeschlagene Grenze von 1 Mio. Euro ignoriert sowohl den durchschnittlich deutlich höheren Kapitalbedarf von innovativen Startup- und Wachstums-Unternehmen, als auch die Maßgabe der europäischen Prospektrichtlinie, die eine zwingende Prospektpflicht erst für Angebote ab 5 Mio. Euro vorsieht. Zum…

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“Lex Prokon” soll auf Crowdinvesting angewendet werden

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 04.08.2014 – Die enttäuschende Insolvenz von Prokon hat viele Anleger um ihr Erspartes gebracht. Nicht selten wurde “alles auf eine Karte gesetzt”, wenn vermeintlich sichere Genussscheine für Windkraftprojekte der Altersversorgung dienen sollten. Der Markt für Genussscheine ist weitgehend unreguliert. Auch für das noch junge Crowdinvesting, bei dem sich Mikroinvestoren am Erfolg vielversprechender Startups beteiligen, gibt es keine spezifische Finanzaufsicht. Die Bundesregierung hat jetzt darauf reagiert und einen Referentenentwurf für ein Kleinanlegerschutzgesetz vorgelegt. Aus der Begründung: “In jüngster Zeit haben Anleger durch Investitionen in Vermögensanlagen erhebliche Vermögenseinbußen erlitten, indem sie in Produkte investierten, die…

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Crowdinvesting: BaFin vergreift sich in der Wortwahl

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 03.06.2014 – “Mögliche Konsequenzen kennen und abwägen”. Diesen Grundsatz empfiehlt die BaFin allen Crowdinvestoren. “Anleger sollten jedoch nicht nur die Vorteile sehen, sondern sich auch darüber im Klaren sein, dass solche Angebote des Grauen Kapitalmarkts grundsätzlich Risiken bergen”, schreibt die Pressesprecherin der BaFin, Sabine Reimer, in ihrem Editorial zum BaFin Journal Juni 2014.  Es sei dahingestellt, ob man mündigen Bürgern tatsächlich raten muss, bei ihren Anlageentscheidungen vorsichtig zu sein. Aber mehr als unglücklich ist die Verwendung des Begriffes “Grauer Kapitalmarkt”. Dieses Segment, in dem man als Anleger entweder der weißen Weste oder dem…

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Regulierung des Crowdinvesting wird verschärft

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 28.05.2014 – Alles eine Frage der Zeit. Im Crowdinvesting sind Finanzierungsformen gebräuchlich, die durch eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital ganz individuell ausgestaltet werden können. Dieses sogenannte mezzanine Kapital hat für das Startup einen entscheidenden Vorteil: Der Investor wird nicht als Eigentümer am Unternehmen beteiligt und erhält weder Stimm- noch Einflußnahmerechte. Je nach individueller Mischung kann Mezzaninkapital eher als Eigenkapital beziehungsweise mehr als Fremdkapital zu betrachten sein. Bis Ende 2012 hat die Crowd in Form stiller Beteiligungen in Startups investiert. Stille Beteiligungen haben meistens Eigenkapitalcharakter und können steuerlich zu einer Mitunternehmerschaft führen, sodass…

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Crowdinvesting: das Risikobewusstsein ist getrübt

Crowdinvesting: das Risikobewusstsein ist getrübt

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 16.04.2014 – SporTrade war nach 90 Tagen insolvent und auch Zapitano stellte kurz nach dem Ende des Crowdfunding Insolvenzantrag. Bei diesen Startups hatten die Investoren keine glückliche Hand. Die Frühwarnindikatoren waren allerdings kaum zu übersehen. Crowdinvestoren sind zumeist auch potenzielle Kunden der Startups und lassen sich gerne von neuen Produktideen begeistern. Die Euphorie der Jungunternehmer steckt an und wird durch die sozialen Medien verstärkt. Die Deutsche Bank hat sich ähnliche Gedanken gemacht und nun eine Studie zum Thema vorgelegt.   Crowdfunding Trübt die Euphorie der Crowd das Risikobewusstsein? DB Research: “Beispielhaft können hier…

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On Crowdfunding Regulation in Europe

On Crowdfunding Regulation in Europe

CrowdFundBeat Eric Schreyer, 27.03.2014 – Communication on Crowdfunding in the European Union. Excerpt: 4. What are the benefits of crowdfunding? Crowdfunding has real potential to finance different types of projects, such as innovative, creative and cultural projects, or activities of social entrepreneurs, that have difficulties in accessing other forms of financing. SMEs can also benefit as crowdfunding can respond to the needs of many small start-ups that do not manage to access bank finance, venture capital or reach the stage of IPO. Crowdfunding could thus contribute to bridging the finance gap for small firms and innovative…

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