Crowdfunding-Projekt der Woche: airfy

Von Eric airfy Payment AppSchreyer, 12.01.2014 – Wolfgang Gumpelmaier empfiehlt die Indiegogo Kampagne von

 airfy – world’s first smart WiFi HotSpot

als Crowdfunding-Projekt der Woche. Die airfy GmbH – ein Start up-Unternehmen aus München – bietet überall, jederzeit und kostenlos einen WLAN-Zugang. Nutzen kann es jeder: Ob nun Privatpersonen oder Besitzer von Hotels, Geschäften oder auch öffentliche Verwaltungen, die es ihren Kunden oder Besuchern zur Verfügung stellen. Für eine Stunde Surfen wird lediglich ein Zehn-Sekunden-Werbespot vorgeschaltet.

Das Surfen im WLAN geht ganz einfach. Erstmalig meldet sich der Nutzer am airfy WLan an und erhält ein persönliches WLAN Passwort (WPA2). Ab dem zweiten Mal wählt sich das Smartphone oder der Tablet-PC selbstständig ins mobile Funknetz ein. Das ist eine von airfy entwickelte neue Standardfunktion, die es so in öffentlichen WLANs noch nicht gibt. Und das Verfahren ist absolut sicher, die Daten sind verschlüsselt und vor dem Zugriff Dritter geschützt. 

Das Startup stellt diese Möglichkeiten des Surfens erstmals auf der Crowdfunding-Plattform indiegogo vor: Die Möglichkeiten des WLANs sind vielfältig und noch lange nicht ausgeschöpft. Beispielsweise bezahlen Nutzer bequem an der Supermarktkasse mit dem Smartphone anstatt mit Bargeld oder EC-Karte. Das Mobile Payment wird mit einer Smartphone-App möglich. Um den Geldtransfer kümmert sich der WLAN-Dienst im Hintergrund. Über eine weitere App kann sich der Nutzer über Öffnungszeiten und Sonderangebote von Geschäften informieren oder einen Tisch im Lieblingsrestaurant reservieren, wenn die Geschäftsinhaber Mitglieder der airfy-Community sind. Sehr interessant für den Einzelhandel ist die Bluetooth Low Energy Beacons-Funktion (BLE). Ein Trend, der in den nächsten Jahren von allen großen Markenhändlern aufgenommen wird. Wenn jemand einen Artikel in einem Geschäft oder im Schaufenster sieht, kann er den Artikel speichern, den Preis erfahren und kaufen, auch wenn das Geschäft geschlossen hat.

Herzstück der Technologie sind die von airfy entwickelten Router, die sowohl für den öffentlichen als auch für den normalen Gebrauch konzipiert wurden. Durch eine Home-Zone ist das private von dem öffentlichen Netz getrennt. Der airfy-Router hat über 50 eingebaute LEDs, über die er mit dem Nutzer kommuniziert. Wenn auf Facebook ein Freund eine News hinterlegt hat, sendet der Router beispielsweise Leuchtsignale.

Das Beste daran: Man muss selbst keinen Router besitzen, um Teil der Community zu sein. Bisher gab es in öffentlichen WLAN-Netzen häufig Probleme mit umständlicher Anmeldung, unsicherer Verbindung oder es war einfach zu teuer. airfy hat all die Schwierigkeiten gelöst und finanziert das durchgängig kostenlose WLAN mit kurzen Werbeeinblendung: Zehn Sekunden Werbespot entsprechen einer Stunde kostenlosen Surfens. Ist die erste Stunde vorbei, wird wieder ein Zehn-Sekunden-Spot gezeigt. Eine zeitliche Surfbegrenzung gibt es nicht. Die Daten sind mit WPA2 verschlüsselt, niemand kann die Daten im öffentlichen WLAN mitlesen. airfy haftet auch für die Aktionen der Nutzer in öffentlichen Räumen. Die Verantwortung für die Aktionen der WLAN-Gäste wird von airfy übernommen, der WLAN-Betreiber wie beispielsweise der CaféBesitzer ist entlastet. Die Lösung ist, dass alle Daten der WLAN-Gäste per VPN zu airfy-Servern übertragen werden und erst dann ins Internet gelangen. Somit ist der WLan-Betreiber rechtlich geschützt.

Die airfy GmbH wurde im Oktober 2013 gegründet und besteht aus einem Team von derzeit acht erfahrenen Entwicklern rund um die Themen Linux und WLan. An der Einführung und Umsetzung der WLan-Technologie arbeitet das Team seit 14 Monaten. Das Projekt wird aus Umsätzen laufender Industrie-WLan-Geschäfte finanziert und kommt derzeit noch ohne institutionelle Investoren aus. airfy-CEO Steffen Siewert und sein Team haben bereits für Feuerwehreinsatzkräfte und das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum stadtweite-WLAN-Netze realisiert und können auf eine über zehnjährige WLAN-Erfahrung verweisen.

gumpelmedia

Tags: , , ,

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *


Parse error: syntax error, unexpected ';' in /home/content/68/10442368/html/de/wp-content/themes/magazine-basic/footer.php on line 6