Was können Journalisten vom Crowdfunding erwarten?

Eric Schreyer, 16.01.2014 – 5 erfolgreiche Ideen, 37.000 Euro. Das ist die Bilanz für Journalisten als Crowdfunder. Benjamin O’Daniel, freier Journalist in Köln, stellt die Frage nach dem Zweck dieser Schwarmfinanzierungen: Dauerhafte Geschäftsmodelle oder PR in eigener Sache?  Klaus Bardenhagen hat in seinem Heimaturlaub ein Buch geschrieben. Als Auslandskorrespondent in Taiwan berichtet er täglich für WDR, Deutschlandfunk und für das ARD Studio Tokio. Bei Krautreporter.de erhielt er von 60 Unterstützern 2.500 Euro, um Formosa. Das ist Taiwan, nach längeren Vorarbeiten fertig zu stellen. Fast alle Unterstützer wählten zur Belohnung für ihren finanziellen Beitrag ein gedrucktes Exemplar des Buches aus. Nach Abzug der gesamten Druck- und Materialkosten blieben 1.000 Euro für die Recherche- und Schreibarbeit übrig. Das ist auf den ersten Blick nicht viel, aber Klaus Bardenhagen sagt, dies sei mehr als bei seinen beiden vorangegangenen Büchern. Formosa. Das ist Taiwan verkauft er in eigener Regie, jeden Monat einige Exemplare. Für ihn bietet sein erfolgreiches Crowdfunding Projekt zwar kein langfristiges Standbein, “wichtiger ist aber die langfristige Perspektive, wie man neben der Arbeit für klassische Medien seine Inhalte selbst verkaufen kann”, sagt Klaus Bardenhagen. Diese und vier weitere Erfahrungen hat Benjamin O’Daniel zu einer interessanten Geschichte verdichtet.

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