CrowdDay: Dennis Schenkel im Interview

Dennis Schenkel

Crowdstreet.de, 22.01.2014 – “Mit dem CrowdDay wollen wir ein Event schaffen, bei dem zukünftige Projekt-Inhaber möglichst viel zum Thema Crowdfunding lernen können.” Klaus-Martin Meyer  im Interview mit dem Gründer von CrowdXperts und CrowdDay Veranstalter Dennis Schenkel.

Klaus-Martin Meyer: Dennis, Du veranstaltest am 20.02. den CrowdDay in Köln. Könntest Du Dich und den bevorstehenden Event bitte kurz vorstellen?

Dennis Schenkel: Crowdfunding und Crowdinvesting werden als alternative Finanzierungsmethode für Projekte und Unternehmen immer wichtiger. Leider wissen viele Menschen noch nichts damit anzufangen. Auch viele der Kampagnen-Inhaber stellen es sich zu einfach vor und begehen viele Fehler. Diese Fehler könnten mit der richtigen Vorbereitung und den richtigen Erwartungen vermieden werden. Mit dem CrowdDay wollen wir ein Event erschaffen, bei dem zukünftige Projekt-Inhaber möglichst viel zum Thema Crowdfunding lernen können. Aus diesem Grund wird es neben spannenden Panel-Diskussionen und Vorträgen noch neun hochwertige Workshops geben. Diese Workshops behandeln verschiedene Bereiche aus dem Crowdfunding. Wie ein erfolgreiches Projekt gestaltet wird. Wie zielstrebiges Marketing für die Kampagne geführt wird. Und wie Crowdsourcing und Crowdfunding für eine erfolgreiche Unternehmensstrategie genutzt werden kann.

Ich selber bin Berater für Crowdfunding-Kampagnen und Plattformen. Ich sehe häufig, dass es schon am grundlegenden Wissen scheitert. Mit dem CrowdDay möchte ich dieses Problem angehen und einem jeden Besucher die Möglichkeit geben, so viel wie nur möglich an diesem einen Tag zu lernen.

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Dennis Schenkel

Klaus-Martin Meyer: Was sind Deine persönlichen Erwartungen an den CrowdDay?

Dennis Schenkel: Mein Ziel und das vieler Anwesender ist es, die Crowdfunding-Szene weiter voran zu bringen. Wir wollen alles geben, um die positive Entwicklung der vergangenen Monate und Jahre weiter zu führen. In meinen Augen ist hierfür eine weitere Professionalisierung der Szene von großer Bedeutung. Zukünftige Projekt-Inhaber sollen wissen, worauf sie sich einlassen und mit einem Plan an ihre Aufgabe gehen. Die Anzahl der scheiternden Projekte soll sinken und die erreichten Summen steigen. Ich würde mich nach dem CrowdDay über positives Feedback freuen. Wenn die Teilnehmer etwas lernen konnten und gerne zum nächsten Event kommen würden, wäre ich zufrieden.

Klaus-Martin Meyer: Wie sieht es mit der bisherigen Resonanz im Hinblick auf Referenten und Besucher aus? Dabei wäre für mich vor allem interessant, ob es auch schon Anmeldungen aus dem Bereich traditioneller Banken gibt.

crowdday1Dennis Schenkel: Bis jetzt ist das Feedback äußerst positiv. Die Referenten sehen das Event als sehr wertvoll an und freuen sich, einen Teil beitragen zu können. Auch Besucher haben mir bereits sehr positives Feedback zukommen lassen. Mir ist wichtig, dass der CrowdDay in Zusammenarbeit mit der Crowd entsteht. Das aufgenommene Feedback fließt in entsprechende Programmpunkte ein und hilft so bei der Gestaltung einer wertvollen Konferenz.

Von Seiten der Banken sind noch keine Anmeldungen zu verzeichnen. Ich sehe es aber auch nicht als so wichtig an. Veranstaltungen wie der Crowd Dialog von Michael Gebert in München sind in meinen Augen für die Banken-Szene eher geeignet. Die Zielgruppe ist bei beiden Veranstaltungen eher unterschiedlich. Mit dem CrowdDay fokussieren wir uns mehr auf die Projekt-Inhaber und wollen diesen einen bedeutenden Mehrwert bieten.

Klaus-Martin Meyer: Ferner ist interessant, ob es auch Teilnehmer aus einem sich ggf. abzeichnenden Crowdfunding-Ökosystem gibt. Also Leute, die nicht bei den Plattformen selber aktiv sind?

Dennis Schenkel: Auch dieser Bereich gehört für uns zu einer Haupt-Zielgruppe und wir können dort schon eine große Anzahl an Anmeldungen verbuchen. Es entsteht immer mehr ein Markt um die Crowdfunding-Plattformen herum. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Projekt-Inhaber häufig Bedarf an einer großen Anzahl an unterschiedlichen Dienstleistungen haben. Diese Dienstleistungen können im Marketing oder in der Web-Entwicklung angesiedelt sein. Die Anzahl der Berater in diesem Bereich steigt deutlich und auch andere Berufsgruppen interessieren sich immer mehr für die Szene. Für Steuer- und Rechtsexperten ist es ebenfalls ein besonders interessantes Thema.

Auch hier möchten wir mit dem CrowdDay für mehr Aufklärung sorgen und sicherstellen, dass entsprechende Berater wissen wovon sie reden. Außerdem bieten wir ihnen so die perfekte Gelegenheit für Weiterbildungen in den Workshops beim CrowdDay.

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2 Responses to CrowdDay: Dennis Schenkel im Interview

  1. 22/01/2014 at 17:08

    Sehr gutes Interview – ich freue mich auf den Crowd Day und wünsche Dennis viel Erfolg !!

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