Johnny Catch – ein Flaschenöffner für die Wand

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Foto: Startnext Kampagne

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 31.01.2014 – Johnny Catch braucht ein Zuhause! Er würde gern einziehen … beim stilbewussten Biertrinker, Bionade Biedermeier, im Späti um die Ecke, Hells Angels Clubhaus, Bandraum, Deiner Lieblingsbar, Vereinsheim, Bauwagen, Gartenlaube, Musikheim, Dachterrasse, Stylo Küche, Chaos WG, Bling bling Club, Rathaus Döner, Kappeler Alm, Sportheim, Werkstatt und so weiter. Die beiden Allgäuer Maschinenbauer Christian Wassermann und Thomas Kaiser haben einen fehlertoleranten Flaschenöffner entwickelt und sammeln bei Startnext das nötige Geld für die Produktion ein: €10.000 ist das Fundinglimit.

Die Kampagne ist ziemlich erfolgreich: €5.844 finanziert, 211 Fans, 113 Supporter und noch 23 Tage übrig. Die Gesamtkosten für die Produktion liegen bei €15.000. Das Crowdfunding soll €10.000 einbringen, die restlichen €5.000 steuern die beiden Projektstarter aus eigenen Mitteln bei.

Christian Wassermann und Thomas Kaiser sind die Inhaber von höfats design + engineering. Ihr Leitmotiv: “Es gibt technische Produkte, die gut sind, die aber das Auge beleidigen , es gibt dekorative Produkte, die nicht zu gebrauchen sind, schöne Dinge, die die Welt verstellen. Es gibt Produkte von angeblich höchstem Gebrauchswert, die aber technisch miserabel sind. Es gibt schöne Produkte die nicht mehr informieren, die keine Neugierde zulassen, nur aus Verkleidung bestehen. … Die Kategorie des technischen ist das Richtige, nicht das Schöne, und die Kategorie des Schönen ist das Ästhetische, nicht das Richtige. Die Kategorie der Information ist das Wahre, nicht das Schöne. Und die Kategorie des Gebrauchs ist das Nützliche, nicht das Technische. Gewiss das Produkt, das wir suchen, ist das sowohl technisch funktionierende als auch formal ansprechende als auch im Gebrauch sich bewährende und in der Funktion, in der Bedeutung und Herkunft ablesbare. Aber alle diese Qualitäten gehen nicht wie von selbst auseinander hervor, sie bedingen sich nicht gegenseitig, sie sind nicht kausal voneinander abhängig, nicht selten stehen sie in einer Spannung und schaffen sie Konflikte. … Der Designer hat es nicht leicht, schließlich hat er auch noch die Dimension des Ökonomischen zu beachten…” Otl Aicher.

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