Ab heute gibt’s die readfy App!

readfyYCrowdfundbeat.de Eric Schreyer, 07.02.2014 – Um 18 Uhr ist es soweit. Kostenlose E-Books für Android Smartphones und Tablets. Einfach readfy App herunterladen und los geht’s. Ein besonderes Feature: Social Reading! Mit der readfy App können im E-Book Passagen gekennzeichnet und in den sozialen Netzwerken geteilt werden. Nie mehr alleine lesen. Schmökern wird zum Gemeinschaftserlebnis. Aber bitte nicht verraten, wer der Mörder ist!

Wie groß die Vorfreude ist, zeigt das Crowdfunding auf Companisto. Obwohl noch 27 Tage Fundingzeit übrig sind, ist das Ziel von €200.000 fast erreicht. Bis zum Vorabend des Public Beta Launch hatten bereits mehr als 560 Companisten investiert. Es würde also niemanden überraschen, wenn heute schon in den ersten Minuten 500 bis 1.000 Apps heruntergeladen werden. Für diesen begrenzten Launch steht ein Katalog von 15.000 deutschsprachigen Büchern unterschiedlicher Genres zur Verfügung. Insgesamt sind 120 Verlage beteiligt. Bis zum Jahresende wird das Angebot auf 30.000 Bücher erweitert. Bis dahin wird die App auch auf dem iOS Betriebssystem von Apple laufen.

Das aus der Musikindustrie durch Spotify, Deezer und andere Streamingdienste bekannte Kostenlos-Modell wird von readfy auf den Buchmarkt angewendet. Die dafür nötigen Kenntnisse und Erfahrungen bringt Mitgesellschafter Gerrit Schumann mit, Gründer von Simfy und jetzt im Management von Deezer tätig. Simfy und Deezer gehören weltweit zu den erfolgreichsten Streamingdiensten für Musik.

readfyXDas Kostenlos-Modell wird durch Werbung finanziert. Wie das genau ablaufen soll, wird sich noch zeigen. “Zum ersten Mal ist es möglich, in E-Books gezielte, personalisierte Werbung in Form von Werbebannern, Vollseiten-Werbung oder Videos auszuspielen. Die Technologie hierfür ist bereits seit dem Sommer 2013 entwickelt worden. Mit der readfy-Werbeplattform wird es möglich sein, dezente aber genau auf die Interessen der Nutzer zugeschnittene Werbung in den Büchern zu platzieren. Verlagen und Werbekunden werden die Kundendaten selbstverständlich nur anonymisiert für Leser- und Werbeanalysen bzw. für Werbemaßnahmen bereitgestellt. Die Kundendaten werden dabei auf Hochsicherheitsservern in Deutschland gespeichert”,  steht in der Übersicht zur Crowdfunding Kampagne.

Die Idee, durch Werbung finanzierte Kostenlos- E-Books anzubieten, ist allerdings nicht so neu, wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Bereits im Oktober 2010 titelte Fox News Tech:

“Free E-Books, With a Catch – Advertising”

Barnes & Noble kündigten ein disruptives Geschäftsmodell an. Heute bietet der Buchhändler rund 13.000 kostenlose E-Books an. Aber nur für “nook” e-Reader, die im Shop zu haben sind und zwischen $60 und $120 kosten. Genauso macht es Amazon mit seinem Kindle, allerdings mit einer weitaus geringeren Auswahl kostenloser Bücher.

Ein plattformunabhängiges System, wie es readfy bietet, ist eine Innovation. Das Startup fühlt sich gut aufgestellt: “Die technische Produktentwicklung wird von dem readfy-Mitgesellschafter 1stMOVER (www.1stmover.org)  begleitet, einem auf Mobile-Start-ups spezialisierten Inkubator aus Düsseldorf. Dort ist auch das readfy-Team angesiedelt und steht im täglichen Austausch mit anderen Mobile-Startups von 1stMOVER. Zu guter Letzt sind auch noch E-Book-Marktexperten Teil des readfy-Gesellschafterteams, sodass wir als operatives Gründerteam für die Bereiche Marketing, Entwicklung und Buchmarkt von drei Seiten starke Unterstützung haben.”

Companisto

 

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