Vom Filmfonds zum Crowdfunding

Filmfonds sind ausgestorben. Was kommt jetzt?

Juan Kiti: Porträt von Sophia Loren

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 15.04.2014 – Wie wurden Filmproduktionen bisher finanziert und wie sieht die Zukunft der Filmfinanzierung aus? Mit dieser Fragestellung hat sich eine soeben veröffentlichte Untersuchung beschäftigt.

“Filmemachen ist eines der größten und sichersten Geschäfte, die ich kenne. Aber nur für das Finanzamt.” Carlo Ponti, italienischer Filmproduzent

Aus dem Inhalt des Buches:

Filmfonds

Der Filmfonds erwirbt vielversprechende Stoffrechte und stellt diese einem Produzenten zur Verfügung, der als Produktionsdienstleister tätig wird. Die wirtschaftliche und finanzielle Verantwortung und Steuerung trägt der Filmfonds, er hat auch alle Stoff- und später Filmrechte inne. Der Produzent übernimmt alle technischen und organisatorischen Aufgaben während der Herstellung und prägt den Inhalt des Films in künstlerischer Hinsicht. Es handelt sich demnach um eine unechte Auftragsproduktion.

Nach Fertigstellung der endgültigen Filmfassung sind die Filmrechte Eigentum des Fonds. Im Rahmen eines Lizenzvertrages werden die Filmrechte einer Verwertungsgesellschaft zur Verfügung gestellt und zu Beginn anfallende Distributionskosten von der Fondsgesellschaft übernommen.

Nach 2001 ist diese Form der Filmfinanzierung weitgehend ausgestorben. Die vorliegende Untersuchung beschäftigt sich mit neuen Finanzierungskonzepten, die sich jedoch bislang nicht durchsetzen konnten. Vor diesem Hintergrund beschreibt der Autor die Entwicklung eines eigenen Filmfinanzierungskonzepts.

Curd-Georg von Nostitz-Wallwitz: Filmfonds und neue Filmfinanzierungskonzepte

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