Sonnenrepublik

Foto: Kampagnen-Video

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CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 23.04.2014 –  Bereits im Markt eingeführte Produkte durch Low-Cost-Varianten mithilfe von Crowdfunding zu ersetzen, ist der letzte Schrei. Diesem Trend folgt nun auch die Ende 2012 gegründete Sonnenrepublik GmbH. Allerdings wollen sie offensichtlich auch eine bessere Funktionalität, eine höhere Leistung der Solarmodule sowie mehr Komfort anbieten. Die Berliner haben zwei brandneue Systeme entwickelt, um Smartphones und andere Kleingeräte mit Solarenergie aufzuladen. Denn leere Akkus sind ärgerlich. Besonders unterwegs oder in freier Natur.

ClicSwing ist ein USB-Direktlader, der bei praller Sonne 1 Watt Strom liefert. Für einen Dauerbetrieb des Smartphones reicht das aus, jedenfalls so lange die Sonne mitspielt. Wer mehr Strom braucht, schließt einfach weitere Module an und genau das ist auch der Clou von Clicc. Dieses praktische Baukastenprinzip ist neu und bietet echten Kundennutzen.

ClicDoc ist ein USB-Akkulader. Ein Akku mit handelsüblichen 3000 mAh reicht für zwei Smartphones. Wer nur ein einziges Smartphone hat, kann das schicke Teil auch zur Fahrradbeleuchtung nutzen.  Ultrahelle LEDs  an beiden Stirnseiten – mit unterschiedlichen Lichtstärken – in weiß und rot, machen es möglich. ClicDoc ist mit ClicSwing kompatibel. Das bedeutet: “Mit 6 angesteckten Clicc-Modulen oder einer ClicSwing benötigst du 8 Sonnenstunden (1 voller Sonnentag), um den Akku der ClicDoc halb aufzuladen. Das reicht für etwa eine komplette Smartphone-Ladung.”

Die Prototypen liegen auf dem Tisch. Jetzt muss die Serienproduktion auf die Beine gestellt werden. Zu diesem Zweck haben die beiden Gründer Andreas Guba und Oliver Lang auf Startnext.de ein Crowdfunding gestartet. In den ersten fünf Tagen sind immerhin schon € 2.000 der angepeilten € 50.000 eingesammelt worden. Die Kampagne hat 143 Fans und läuft noch 22 Tage.

An den Belohnungen für fleißige Geldgeber erkennt man das Preisniveau der Sonnencharger: Der USB-Direktlader ClicSwing mit 1 Watt Leistung kostet € 38. Ein vergleichbares Konkurrenzprodukte von Sundance hat einen Preis in Höhe von umgerechnet  € 43 (3 Watt / 12 Volt). Für den in der Sonnenrepublik entwickelten Akkulader ClicDoc mit 3 Solarmodulen als Zubehör  sind € 87  auf den Tisch des Hauses zu legen. Für das Konkurrenzprodukt SunnyBagLeaf, das sowohl direkt als auch via Akku lädt, sind immerhin € 129,90 zu berappen. Interessant: Der Grazer Konkurrent SunnyBag hat sich auch über Crowdfunding finanziert. Allerdings mithilfe von Genußscheinen. Die Investoren bekommen also keine Belohnung in Form von Produkten, sondern eine Rendite in “Mark und Pfennig”. Auf GreenRocket.at haben die Macher unlängst € 157.950 von 150 Investoren – Beteiligungsdauer 10 Jahre – erhalten. Für die Berliner Sonnenrepublik also durchaus ein gutes Vorzeichen!

Crowdfunding als Treiber von Low-Cost-Substitutionen

Startnext.de

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