Schifoan! Crowdinvesting für die Wiener!

Schifoan in Wien

Schifoan in Wien

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 01.07.2014 – “Weil i wü’, Schifoan, Schifoan, wow wow wow, Schifoan, weil Schifoan is des leiwaundste, wos ma sich nur vurstelln kann.” Wien ist eine innovative Wintersportstadt. Dort gab es mehrere Sprungschanzen, seit 1963 eine Skipiste mit der ersten Beschneiungsanlage Österreichs und Wien war sogar die erste europäische Stadt, die ihre Piste mit Flutlicht beleuchtete. Außerdem gibt es zwölf Langlaufloipen und die Stadt hat sogar schon zwei Weltcup-Skirennen gesehen. Aber: Der Schnee ist weg! Deshalb bleibt den Wienern bislang nichts anderes übrig als dem Beispiel von Wolfgang Ambros zu folgen: “Am Freitog auf’d Nocht montier’ i die Schi auf mei’ Auto und dann begib’ i mi in’s Stubaital oder noch Zell am See, weil durt auf die Berg ob’m ham’s immer an leiwaund’n Schnee.”

In allernächster Zukunft werden das Stubaital und Zell am See ohne die Wiener Kundschaft auskommen müssen. Denn Gerald Eder, der seit mehr als 20 Jahren sehr erfolgreich die Wiener Skischule betreibt, baut die Schnee-Erlebniswelt Wien und zwar in der Seestadt Aspern, direkt an der U2. Sein Pilotprojekt lief äußerst vielversprechend. Eder: “Vom 20. Dezember 2013 bis Ende März 2014 war im Westen Wiens schon eine kleine Schneeerlebniswelt mit ca. 700m² Pisten-/Mattenfläche und einem 30 Meter langen Förderband als Aufstiegshilfe in Betrieb. Die Skischule Wien veranstaltete dort alle Anfänger- und Anfänger plus Skikurse in den Weihnachtsferien und den Semesterferien. Außerhalb der Ferienzeiten war die Schneeerlebniswelt am Wochenende und für Schulen gegen Voranmeldung auch unter der Woche geöffnet. Vom ersten Tag an war die Anlage sehr gut besucht und in den Ferien zu 100% ausgelastet. Insgesamt hatten wir von Jänner bis März – ohne vorherige Werbung – mehr als 500 Schüler zu Besuch. Aufgrund der warmen Temperaturen war die Schneeerlebniswelt heuer die einzige Anlage wo Wintersport möglich war. Natürlich war das Pilotprojekt für uns auch wichtig um den reibungslosen Ablauf der Anlagenteile im Betrieb zu testen.”

Kosten: € 550.000 – 600.000, bereits vorhandene Finanzierungen: € 400.000. Crowdinvesting ist in gewissem Sinne der Schlußstein dieser Finanzierung. Also ein Element, das für die Stabilität und Tragkraft unverzichtbar ist. € 150.000 bis 200.000 sollen auf 1000×1000.at mittels Crowdinvesting aufgebracht werden. Und es ist hervorragend angelaufen: Innerhalb kürzester Zeit waren mehr als € 40.000 beisammen. Besonders erstaunlich ist, dass diese Summe – recht gleichmäßig verteilt – von nicht mehr als 24 Investoren aufgebracht worden ist. Infolgedessen ist ein ungewöhnlich hohes Durchschnittsinvestment von € 1.860 zu verzeichnen. Aber es geht auch einige Nummern kleiner: Interessenten können bereits ab einem Betrag von € 100 Genussrechte erwerben und an diesem Projekt teilhaben. Ach ja, die Sache mit dem Schlußstein: Beim Crowdinvesting geht es mehr als nur um’s Geld. Es geht vor allem darum, die Investoren mit ihren Kenntnissen, Netzwerken und Erfahrungen in die Realisierung des Projekts einzubeziehen. Und selbstverständlich geht es auch um Marketing, damit möglichst viele Menschen davon erfahren, dass es in Wien bald wieder genügend Schnee gibt und man sogar gemütlich mit der U-Bahn direkt an die Piste fahren kann.

Schnee-Erlebniswelt Wien

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