FUNDSTERS begrüßt Kleinanlegerschutz

CrowdFundBeat.de Eric Schreyer, 11.08.2014 – Der kontrovers aufgenommene Entwurf eines strengeren Gesetzes zum Schutz von Kleinanlegern wird von FUNDSTERS ausdrücklich begrüßt. Die Crowdinvesting-Plattform schreibt:

“Der Crowdinvesting-Markt in Deutschland hat lange Zeit keine spezielle Regulierung erfahren. Viele Plattformen konnten sich der Kontrolle der Aufsichtsbehörde (BaFin) durch spezielle Vertragsgestaltungen, wie zum Beispiel partiarische Nachrangdarlehen, entziehen und somit für ihre Startups die Erstellung kostenintensiver Vermögensanlagen-Verkaufsprospekte umgehen. Dies wird sich im Rahmen des verabschiedeten Maßnahmenpakets zur Stärkung des Schutzes von Anlegern nun ändern, da zukünftig die Gesetze auch bei derartigen Formen greifen sollen. FUNDSTERS hat von Anfang an auf ein Modell gesetzt, dass nicht auf Ausnahmetatbeständen beruht, da wir der Meinung sind, dass insbesondere Privatinvestoren Sicherheit und Transparenz benötigen. Dazu gehört für uns auch, sich im Sinne eines nachhaltigen Geschäftsmodells nicht bewusst der Aufsicht durch die Behörden zu entziehen. Fundsters-Venture-Capital wäre von der Verschärfung der Regulierung für Crowdinvesting-Plattformen nicht betroffen, da unser Beteiligungsmodell schon jetzt den kommenden verbraucherschutzrechtlichen Anforderungen der BaFin entspricht und sogar übererfüllt. FUNDSTERS ist aktuell die einzige Crowdinvesting-Plattform in Deutschland, die auch im kommenden Regulierungsrahmen Finanzierungen über eine Million Euro realisieren kann. Wir begrüßen die fortschreitende Professionalisierung des Crowdinvestingmarktes und werden in diesem Bereich auch weiterhin Standards setzen.”

Das Beteiligungsmodell von FUNDSTERS ist dadurch charakterisiert, dass die Mikroinvestoren eine typisch stille Beteiligung an der FUNDSTERS Venture Capital GmbH eingehen. Diese Zweckgesellschaft hat bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) einen Vermögensanlagen-Verkaufsprospekt hinterlegt,  der den gesetzlichen Anforderungen der staatlichen Aufsicht genügt. Der aktuelle Verkaufsprospekt datiert vom 31.10.2012 und wurde in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Auch ein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) gemäß Vermögensanlagengesetz liegt vor. Im Grunde bedeutet diese Beteiligungskonstruktion, dass sich die FUNDSTERS Venture Capital GmbH (VC) an den Startups beteiligt und die Mikroinvestoren (Crowd) diese Beteiligungen finanzieren, indem sie stiller Teilhaber der VC werden. In diesem Modell sind die Kleinanleger also nur indirekt an ihrem Startup beteiligt. Von einem eventuellen Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung erhält die VC einen pauschalen Anteil von 10 Prozent.

Zum Thema Transparenz schreibt FUNDSTERS auf seiner Webseite:

“Für die gesamte Dauer Ihrer Beteiligung erhalten Sie von uns regelmäßig ein Reporting über Ihre Investition, sowie Geschäftsberichte und Jahresabschlüsse. –Zusätzlich erstellen wir für Investoren am Ende eines jeden Geschäftsjahres eine vom Finanzamt akzeptierte Mitteilung über die angefallenen Gewinne und bereits abgeführten Steuern, die Ihrer Steuererklärung beigelegt werden kann. Unsere Mitarbeiter haben jahrzehntelange Erfahrung in der wirtschaftlichen und steuerlichen Betreuung privater Investoren und stehen den Investoren bei Fragen gerne zur Verfügung. Sofern von Ihnen gewünscht, können Sie über die Kampagnenseite ebenfalls jederzeit mit dem Zielunternehmen direkt Kontakt aufnehmen, Fragen stellen, Vorschläge machen und Feedback geben.”

Crowdinvesting-Projekte

Bislang sind 10 Finanzierungen erfolgreich abgeschlossen worden:

  • Die Bewerbungsschreiber: € 68.400
  • Lexvisors: € 41.158
  • Lingoschools: € 154.744
  • Kerbholz: € 100.000
  • Devil & Crew – Ride your Style!: € 41.327
  • Wild Fire: € 70.075
  • Cashfix – die Re-Commerce Plattform: € 47.601
  • Die Kochmamsell: € 81.746
  • Küchenfab GmbH: € 125.507
  • CaSi-Systems AG: € 50.950

 

FUNDSTERS Verkaufsprospekt

Regulierung des Crowdinvesting: Welches Interesse hat der Verband?

Crowdinvesting: Kontroverse um Kleinanlegerschutz

 

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